Für heute Nachmittag, 15 Uhr, war er also anberaumt: Der Termin zur Hausabnahme!
Mensch, war ich aufgeregt!
Ursprünglich hatte ich ja mal gedacht, dass dieser Termin ruckzuck erledigt sei. Durch die Vorkommnisse gestern jedoch gab es noch einiges zu besprechen und eine kleine Mängelliste. Das ganze trübte ein klein wenig meine Vorfreude auf diese Hausabnahme, aber dank unseres wirklich mega-tollen Bauleiters wurde mir dieses negative Gefühl sehr schnell wieder genommen.
Ich war schon etwas früher am Haus, um noch die Fenster zu putzen und zu sehen, ob hier alles in Ordnung war. Kurz nach 15 Uhr kamen dann sowohl mein Mann als auch der Bauleiter und seine Frau.
Die ersten Minuten waren etwas angespannt, denn mein Mann war immer noch auf 180 wegen der Mängel. So nach und nach aber beruhigte sich die Lage wieder und unser Bauleiter hat auch wirklich gesehen, dass wir nicht übertreiben und auch nicht das Haar in der Suppe suchen, sondern dass es wirklich Dinge sind, die einfach nicht passen. Aber wie erwartet, hat unser Bauleiter immer sofort einen Rat und eine Idee und so hoffe ich, dass diese Idee von ihm gut umsetzbar sein wird. Dies erfordert zwar nochmal ein wenig Dreck und Bohrungen, aber ich hoffe mal, dass es wird und dass alles wieder so gemacht wird, dass man danach nichts mehr sieht.
Beim Türstock wird zunächst versucht, dies auszubessern. Wenn das jedoch nicht zu unserer Zufriedenheit erfolgt, muss der gesamte Türstock ersetzt werden. Ich hoffe auf ersteres, denn alles andere erfordert nochmals viel Zeit und Anspannung ...
Alles in allem dauerte die Abnahme bis ca. 18.30 Uhr. Wir mussten noch ein ellenlanges Protokoll durchgehen und unterschreiben, anschl. bekamen wir Zertifikate, den Vertrag, Pflegehinweise, Kontaktdaten, etc. pp. Also ein dickes Paket. :-) Und als Geschenk gab es für mich schließlich noch eine richtig tolle Kuscheldecke von Fingerhaus. Ich und unser Hund freuen uns darüber sehr und ich finde es eine nette Geste (hoffe nur, dass das kein Wink zu einer nicht funktionstüchtigen Heizung ist ,-)).
Als der Bauleiter und seine Frau schließlich fuhren, wurde uns bewusst: So, das ist jetzt wirklich und vollkommen UNSER Haus. Niemand außer uns kommt mehr hier hinein (das Schloss wurde gewechselt; vorher hatten die Handwerker ja alle einen Schlüssel), wir waren jetzt "so richtig" Hausbesitzer, es ging in unseren Verantwortungsbereich über ... Gerade mal zwei Monate, nachdem das Haus aufgestellt wurde ... Irre, wie schnell das jetzt alles ging. Und was für ein bewegender Moment (zumindest für mich).
Natürlich war zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht alles fertig, denn die Laminatböden verlegen ja wir, die Küche kommt auch noch ... aber jetzt konnten wir selbst "werkeln".
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