Die letzten Tage wurde die Fußbodenheizung verlegt (was ich leider weder gesehen noch fotografiert habe - mangels Zeit kam ich einfach nicht zum Haus in den letzten Tagen) und heute kam dann der Estrich! Nun festigt er sich erst einmal und ab Freitag beginnt dann "fröhliches Fenster öffnen". ;-) Wir haben hierfür extra einen Lüftungsplan erhalten und hoffen, dass wir das alles so auf die Reihe bekommen mit Jobs, Terminen, etc. pp. Aber was muss, das muss ...
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Freitag, 24. Oktober 2014
Zähler & Heizung - Zwei wichtige Komponenten
Diese Woche war nochmal ein wenig Zittern angesagt. Wir brauchten unbedingt unseren Zähler, denn erst mit diesem durften wir unsere Heizung anschließen und in Betrieb nehmen. Und nur mit Heizung würde der Estrich, der nächste Woche ins Haus kommen soll, beheizt werden können.
Doch das ganze Zittern und Bangen hätten wir uns sparen können, denn die Leute von Fingerhaus & Co. haben sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt. Genau genommen änderten die dafür Zuständigen extra ihren Urlaub ab. Nicht nur, dass sie IN ihrem Urlaub arbeiten kamen, sie fuhren auch noch in eine andere Richtung wie ursprünglich geplant, nur um bei uns den Zähler einzubauen. Ein ganz, ganz, großes Plus und ein RIESEN DANKESCHÖN auch nochmal an dieser Stelle. Ihr habt uns wirklich gerettet!!!!
Der Zähler war jetzt noch einmal ein ganz wichtiger Punkt. Jetzt kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen und es sieht gut aus, dass der geplante Einzugstermin eingehalten werde kann. :-))
Samstag, 18. Oktober 2014
Die ersten Streicharbeiten
Weil nächste Woche bereits die Heizung etc. eingebaut wird, hieß es gestern und heute: Grob streichen, da man - wenn die Geräte erst einmal angebracht sind - nicht mehr streichen kann. Gestern also die Grundierung angebracht, heute den Putz. Wenn man das noch nie gemacht hat, ist das anfangs gar nicht so einfach, jedenfalls stieg in mir der Wunsch, den Großteil des Hauses streichen zu LASSEN.
Freitag, 17. Oktober 2014
Die Versorger haben ihre Arbeit getan
Die Woche nach Hausstellung war mit eine der wichtigsten und nervenaufreibendsten während unseres bisherigen Bauvorhabends. Denn in dieser Woche mussten all unsere Versorger mit ihren Arbeiten am und im Haus fertig werden.
Zunächst war unser Erdbauer gefragt, der natürlich alles entsprechend freilegen musste und einen dicken Schacht zog. Er fing bereits am Samstag an, anstatt - wie eigentlich geplant - am Montag. Hervorragend, denn so war wieder mind. ein Tag gewonnen.
Unser Wasser-Versorger hat mich dann total umgehauen. Mit ihm hatten wir eigentlich einen Termin am Donnerstag vereinbart und als ich ihn am Montag-Abend anrief, meinte er: "Ich hab schon fast alles erledigt. Ich war am Samstag schon da und heute Morgen und muss nur noch mal kurz ins Haus." Whow! Der war ja flott. Aber auf ihn war/ist immer Verlass. Super schnell, super freundlich ... perfekt!
Erfreulicherweise kamen auch unsere Stromversorger schon am Samstag, um sich die Baustelle anzusehen. Am Dienstag erschienen sie dann erneut, da sie etwas früher mit einem Auftrag ganz in der Nähe fertig wurden. Auch sie begannen bereits mit den Arbeiten, anstatt - wie geplant am Freitag - eben schon heute. Super!! Trotzdem musste mein Mann den Kopf schütteln.
Klar, bei uns stand/steht das Gerüst und wenn ein Gerüst steht, sind sie nicht verpflichtet (dürfen sie nicht) unter/am Gerüst arbeiten. Ganz egal, dass das Gerüst mehrfach gesichert ist. Eigentlich ging es nur darum, ein Kabel ins Haus zu ziehen und das Loch zu schließen. Aber nein, das kam ihnen gar nicht in die Tüte. Nun gut, letzten Endes stellte sich mein Mann gaaanz wagemutig unter das Gerüst und zog das Kabel ins Haus, um es den eigentlich Zuständigen zu überreichen. Whow. Als er nach Hause kam, bildete er sich ganz schön was auf sich ein, dass er jetzt sooo mutig und soooo tapfer war und tatsächlich 1 Minute unter dem Gerüst stand. *todlach*
Samstag, 11. Oktober 2014
Abnahme des "Rohbaus"
Heute Morgen war Abnahme unseres "Rohbaus", denn der Stell-Bautrupp aus Bozen (Pichler) war fertig und wollte natürlich auch gerne mal wieder nach Hause.
Also fuhren wir auf 8.30 Uhr hin und sie warteten auch schon auf uns. Das Protokoll durchgegangen und unterschrieben, düsten sie davon.
An dieser Stelle muss ich wirklich noch einmal betonen, wie super dieser Stell-Trupp war! Die Jungs waren wahnsinnig fleißig, haben wirklich von Sonnenauf- bis Sonntenuntergang gearbeitet, selten eine Pause eingelegt. Die Arbeiten wurden gut und sauber gemacht (gem. unserem Bauleiter; wir haben ja eher weniger Ahnung davon) und die Baustelle heute sauber hinterlassen. Auch unsere Nachbarn waren sehr überrascht, wie fleißig die Jungs ständig umher wuselten. ;-)
Die ersten Besichtigungen der Nachbarn liegen auch schon hinter uns und das Haus wird von allen Seiten gelobt, v. a. auch, was die Qualität betrifft. Nun haben auch die letzten verstanden, dass ein Fertghaus nicht zwingend ein "Pappkarton" ist, sondern durchaus mit den klassischen Massivhäusern auf einer Ebene sind.
Unsere Erdbauer waren auch schon um 8 Uhr vor Ort, denn für die Versorger müssen noch die Leitungen frei gelegt werden.
Währenddessen sahen wir uns im Haus näher um, erst heute konnte ich mir den 1. Stock genauer ansehen. Hier muss ich sagen, dass mir die Räume z. T. recht klein erscheinen und finster, aber wenn erst einmal alles eingeräumt/fertig ist, dann wirkt das sicher alles ganz anders. Total begeistert sind wir von unserem "Treppenhaus". Hier haben wir eine riesige Wand, die nach einem großen Bild schreit. Es wird nur schwierig werden, etwas geeignetes, den sog. "Blickfang" zu finden. :-)
Alles in allem ist alles sehr spannend. Wieder daheim, wurde wieder geräumt. So langsam werden die ersten Kisten gepackt ...
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Stelltermin Tag 2 - Weitere Fotos
Heute fuhr ich erst am Abend zur Baustelle, denn so viel gab es heute ja nicht mehr zu sehen.
Dafür war mein Mann heute mit seinen Eltern dort, die total begeistert sind von unserem Haus. :-)
Der Elektriker war auch schon den ganzen Tag beschäftigt und ein bisschen was sah man auch schon wieder. Ich machte ein paar Fotos und verdünnisierte mich dann gleich wieder.
Das Obergeschoss habe ich heute nicht fotografiert, da dort grad der Elektriker zugange war und ich nicht stören wollte.
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Heute ist es soweit: Unser Haus wird geliefert!
Wahnsinn!!! Heute sollte das lange Warten endlich ein Ende haben und wir unser Haus aufgestellt werden!
Natürlich wollte ich mir den Stelltermin Tag 1 nicht entgehen lassen und stand schon um 5 Uhr Früh auf.
Lt. Bauleiter sollten die Arbeiten um 6 Uhr beginnen, allerdings war es um diese Zeit noch stockdunkel - so früh musste ich ja nicht da sein. Zudem war noch Kaffee kochen für den Bautrupp angesagt und so kam ich schließlich um 6.45 Uhr am Grundstück an.
Der erste LKW stand schon direkt vor dem Haus, der Autokran auch, der zweite LKW einige Meter entfernt in Warteposition. Ich begrüßte den Bautrupp, die wohl sehr erstaunt waren, dass ich ganz allein hierher kam. Wo denn mein Mann sei, meinten sie ... tja, der war zu faul zum frühen aufstehen, hihi.
Und schon ging es los. Die Folie für die Bodenplatte wurde schon vorher gelegt, jetzt wurde die erste Wand heraus gehoben und angesetzt. Im ersten Moment erschrak ich ein wenig über die Größe der Wand, hatte ich sie mir doch etwas größer vorgestellt ... allerdings alles nur optische Täuschung, wie ich immer so schön sage ...
Die ersten Arbeiten waren eigentlich auch die spannendsten und die ersten 4 Wände, also das EG stand in einer guten dreiviertel Stunde/Stunde. Irre!
Mit dem Wetter hatten wir heute auch mega Glück. Es sollte trocken und warm werden, morgens war es allerdings noch extrem frisch und während sich von außen gesehen nicht mehr so viel tat, wärmte ich mich im Auto auf. Das Morgenrot war über den Hügeln zu sehen, der Nebel ebenfalls - was für ein schöner Anblick. Wenn ich dran denke, in einem halben Jahr diesen Ausblick tagtäglich auf die Felder und Wiesen zu haben ... Glücksgefühl!
Bis 16 Uhr blieb ich heute vor Ort. Der Bauleiter kam gegen 7 Uhr, gegen 9 Uhr besprachen wir den vorläufigen Bauablaufplan sowie das erste Protokoll, mein Mann kam dann auch noch dazu. Und nun durften wir das erste Mal in "unsere eigenen 4 Wände". Was für ein Gefühl, wenn man das erste Mal den "Rohbau" seines eigenes Hauses betritt!! Und nun war alles gar nicht mehr so klein wie befürchtet, sondern eigentlich genau so, wie wir es uns erhofften.
Gegen die Mittagszeit versorgte ich den Bautrupp mit ein paar Semmeln und spazierte schließlich selbst zum Mittagessen und Lesen, denn es war Warten auf den dritten LKW angesagt, vorher konnte nicht weiter gemacht werden.
Nach einem kleinen Spaziergang kamen meine Eltern dazu, die sich das natürlich auch nicht entgehen lassen wollten. Zwischenzeitlich schockten mich die Nachbarn, die mit ernster Miene meinten, dass es einen Baustopp geben würde ... die Gemeinde war hier ... Puh! Man darf mir doch nicht soooo einen Schrecken einjagen! ;-)
"Baustopp" gab es allerdings in Form der rund 2stündigen Verspätung von LKW Nr. 3. Eigentlich wollten die Jungs heute sehr weit kommen, jetzt wurde die Zeit knapp. Aber sie verloren trotzdem nicht ihre gute Laune. Generell waren die Jungs wirklich super gelaunt, motiviert und sehr freundlich. Toll!!
Spätestens, als der LKW des Gerüstbauers in der Nachbarwiese stecken blieb, kannten uns auch die letzten Bauern der Gemeinde. Einer nach dem anderen kam mit seinem Traktor an und versuchte sein Glück, den LKW raus zu ziehen. Ich glaube, der dritte oder vierte hatte es dann geschafft. Naja, ging ja nochmal gut.
Mit Eintreffen des 3. LKW's von Fingerhaus ging es dann auch mit schnellen Schritten weiter und gemeinsam mit meinen Eltern sah ich beim Einheben/Ansetzen der weiteren Wandteile zu.
Am Nachmittag kam dann noch unser Verkäufer aus München vorbei, bei dem wir damals den Werkvertrag unterschrieben hatten. Ich fand es schön, dass er sich dafür interessierte und auch sehen wollte, "was" er da verkauft hat bzw. wie es nun aussah. Viele andere Verkäufer zeigen ja nach Unterschrift kein großes Interesse mehr. Doch er war wirklich interessiert und war auch eine ganze Weile da. Mit ihm spazierten wir dann nochmals ins Haus und dann sogar in den 1. Stock, der noch nicht überdacht war, aber immerhin standen alle Wände. :-)
Gegen 16 Uhr war ich dann allerdings fix und fertig. Obwohl ICH ja gar nichts gemacht habe und nur zugesehen habe, war es doch anstrengend für mich. Den ganzen Tag die frische Luft, zu wenig getrunken, fast nichts gegessen, zig Gespräche ... Meine Kopfschmerzen meldeten sich zu Wort; das war alles wieder zu viel für mich.
Doch es hatte sich gelohnt! Schon spannend, bei dem Stelltermin dabei zu sein.
Im nächsten Beitrag gibt es ein paar Fotos.
Abonnieren
Posts (Atom)
