Die Woche nach Hausstellung war mit eine der wichtigsten und nervenaufreibendsten während unseres bisherigen Bauvorhabends. Denn in dieser Woche mussten all unsere Versorger mit ihren Arbeiten am und im Haus fertig werden.
Zunächst war unser Erdbauer gefragt, der natürlich alles entsprechend freilegen musste und einen dicken Schacht zog. Er fing bereits am Samstag an, anstatt - wie eigentlich geplant - am Montag. Hervorragend, denn so war wieder mind. ein Tag gewonnen.
Unser Wasser-Versorger hat mich dann total umgehauen. Mit ihm hatten wir eigentlich einen Termin am Donnerstag vereinbart und als ich ihn am Montag-Abend anrief, meinte er: "Ich hab schon fast alles erledigt. Ich war am Samstag schon da und heute Morgen und muss nur noch mal kurz ins Haus." Whow! Der war ja flott. Aber auf ihn war/ist immer Verlass. Super schnell, super freundlich ... perfekt!
Erfreulicherweise kamen auch unsere Stromversorger schon am Samstag, um sich die Baustelle anzusehen. Am Dienstag erschienen sie dann erneut, da sie etwas früher mit einem Auftrag ganz in der Nähe fertig wurden. Auch sie begannen bereits mit den Arbeiten, anstatt - wie geplant am Freitag - eben schon heute. Super!! Trotzdem musste mein Mann den Kopf schütteln.
Klar, bei uns stand/steht das Gerüst und wenn ein Gerüst steht, sind sie nicht verpflichtet (dürfen sie nicht) unter/am Gerüst arbeiten. Ganz egal, dass das Gerüst mehrfach gesichert ist. Eigentlich ging es nur darum, ein Kabel ins Haus zu ziehen und das Loch zu schließen. Aber nein, das kam ihnen gar nicht in die Tüte. Nun gut, letzten Endes stellte sich mein Mann gaaanz wagemutig unter das Gerüst und zog das Kabel ins Haus, um es den eigentlich Zuständigen zu überreichen. Whow. Als er nach Hause kam, bildete er sich ganz schön was auf sich ein, dass er jetzt sooo mutig und soooo tapfer war und tatsächlich 1 Minute unter dem Gerüst stand. *todlach*
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