Montag, 30. Dezember 2013

Fertighaus - ist das was?

Fertighaus - ist das was? Hihi. Diese Frage haben wir schon häufig gehört und wird wohl auch fester Bestandteil während unserer Bauphase werden ... *gähn*

Die erste Frage ist immer: Ist das ein Pappkarton?
Ganz ehrlich. So manches Mal würde es mich schon jucken, zu sagen: Ja, das ist ein Bastelsatz, den wir mit UHU zusammenkleben. - Und die Leute würden's wohl auch noch glauben. 

NEIN! Die Fertighäuser haben sich in den letzten Jahrzehnten ziemlich stark entwickelt und die Wände sind so stabil wie bei den Massivhäusern. 

Die zweite Frage: Und welches Haus aus dem Katalog ist es jetzt?
Hihi ... wir bestellen doch kein Haus aus dem Katalog! Klar gibt es sog "Typenhäuser" - aber die passen in den seltendsten Fällen auf das Grundstück. Die meisten Fertighäuser werden individuell geplant; genau so wie bei den Massivhäusern. Und da es bei uns eine Doppelhaushälfte wird, kann diese schon gleich drei Mal nicht aus dem Katalog "bestellt" werden. Nein, nein, hier wird alles nach unseren Wünschen gezeichnet und letzten Endes aufgestellt.

Wir haben festgestellt: Zum Thema "Fertighaus" gibt es noch gaaanz viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Ein Fertighaus soll es werden

Mit Reservierung des Grundstücks (und im Grunde auch schon der Entscheidung zum Kauf ;-)) machten wir uns nun auf die Suche nach einer Baufirma. Klar war: Ein Fertighaus soll es werden. Im Internet rund 40 Anbieter zusammen gesucht, schickte Toni einfach mal eine Sammel-Anfrage während der Weihnachtsfeiertage raus. Gespannt, wer sich so alles melden würde. Aber irgendwie muss man ja mal anfangen. Erfahrungen hatten wir hier ja bis dato noch so absolut überhaupt keine!

Heute Abend waren wir bei den Schwiegereltern und haben ausgiebigst über das Vorhaben gesprochen. Es ist sooo schön, wenn sich die Leute für einen mitfreuen und mitplanen. :-)

Dienstag, 24. Dezember 2013

Die Eltern werden informiert

Welcher Tag eignet sich besser für Neuigkeiten als der Heiligabend? :-) 

Heute sollte es soweit sein - meine Eltern sollten über unsere Baupläne informiert werden. Meine Schwiegereltern wussten schon ein paar Tage länger Bescheid; mein Mann kann einfach nichts lange für sich behalten. Aber ich wollte bis Weihnachten warten und es ihnen persönlich sagen.

Sie waren ziemlich überrascht, hatten wohl "nicht mehr" damit gerechnet. Aber eigentlich wissen sie, wie schnell wir die "tollsten" Entscheidungen treffen. Aber ich hatte auch den Eindruck, dass sie sich freuen.

Montag, 23. Dezember 2013

Grundstück ist reserviert!

Das Grundstück ist uns nicht mehr aus dem Kopf gegangen und so haben wir es heute erst einmal bis Ende Januar reservieren lassen. Juhuuu - ich kann's noch gar nicht glauben!

Freitag, 20. Dezember 2013

Das erste Grundstück - und gleich das richtige?

Gestern Abend eine E-Mail an die Gemeinde verschickt, mit der Bitte um Zusendung von Informationen zu dem einen noch verfügbaren Grundstück, hatten wir schon heute Morgen alle Informationen im Postkasten. Whow! Damit hätten wir nicht gerechnet.

Gleich am Nachmittag setzten wir uns ins Auto und fuhren direkt dorthin. Ehrlich gesagt hatte ich mir nicht viel ausgerechnet. Das erste "Objekt" ist nie das richtige; schließlich haben all unsere Freunde und Bekannte auch immer ewig nach Häusern und/oder Grundstücken geschaut. Aber irgendwann muss man ja mal mit den "Besichtigungen" anfangen. 

Das Wetter war grauenhaft! Grau in Grau, nasskalt ... wahrlich nicht der perfekte Augenblick für eine Grundstücksbesichtigung. Wir näherten uns der Gemeinde ... standen schließlich vor dem Grundstück ... und blieben beide stumm. 

Meine Gedanken in diesem Moment: Whow! Das ist es! Die perfekte Gegend! Hier gefällt's mir ... Die Gedanken, die schließlich folgten: Sag mal, spinnst du jetzt komplett? Das ist jetzt das erste Grundstück, das wir uns ansehen. Das kann gar nicht das richtige sein ... reiß dich mal zusammen; soo dringend müssen wir jetzt auch nicht ausziehen. 

Ein fragender Blick zu meinem Mann und schließlich seine Antwort: Sieht doch gut aus, sehr schön hier, ziemlich ruhig, tolle Aussicht ... das könnte mir gefallen.

Ich traute meinen Ohren nicht! Dann ging es ihm also so wie mir ... 

Doch recht viel mehr sprachen wir schließlich auch nicht mehr darüber. Irgendwie waren wir beide wohl ziemlich geflasht, dass es uns gleich "so" zusagte ...

Weiter ging es schließlich zur zweiten Gemeinde, in der demnächst ein Baugebiet ausgewiesen wird. Ja, das sah auch ganz nett aus; aber so 100%ig war es nicht.

Bei der Rückfahrt nach Hause sahen wir schließlich noch bei einem weiteren Grundstück vorbei, welches ich im Internet entdeckt hatte, das man jedoch nur mit dem dazugehörigen Neubau einer Fertighausfirma erwerben konnte. Das Haus hatte mir ziemlich gut gefallen ... doch das Grundstück ging gar nicht. Direkt an einer viel befahrenen Straße, Lärm nonstop - nein danke! 

Und so ging es wieder nach Hause ... wo jeder für sich über das erste Grundstück nachgrübelte.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Auf Grundstückssuche


Gleich ab Montag nahm mein Mann das Telefon zur Hand und telefonierte die nächsten Tage alle erdenklichen Gemeinden in der näheren Umgebung ab ... auf der Suche nach einem Grundstück. ;-) Tja, wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hat, dann richtig.

Die Ausbeute war ziemlich mager: Genau genommen gab es nur drei Gemeinden, die in Frage kamen. Zwei davon standen allerdings noch in den Sternen, denn hier war gerade erst einmal ein neues Baugebiet "geplant" - die Erschließung lag aber noch in weiter Ferne. Lediglich in einer Gemeinde gab es noch ein freies Grundstück in einem vom letzten Jahr ausgewiesenen Baugebiet. Naja, ansehen kann man es sich ja mal ...

Sonntag, 15. Dezember 2013

Hausbau statt Hauskauf

Als wir heute Morgen aufstanden, hatte sich nichts an unserer Entscheidung geändert. Ich war selbst ganz schön überrascht und auch geplättet; ich konnte es noch gar nicht so recht glauben. 

Das Wochenende verbrachten wir schließlich mit weiteren Recherchen im Internet, planten, rechneten ... und trafen erneut eine schnelle Entscheidung: Ein Hauskauf wird es nicht werden - wir wollen ein Haus bauen! 

Warum? Weil es nahezu unmöglich ist, in unserer Gegend ein bezahlbares und noch dazu gut erhaltenes Haus zu bekommen. Für uralte, renovierungsbedürftige Häuser werden horrende Summen verlangt; nicht zu vergessen die Renovierungskosten, die dann noch zusätzlich auf uns zukämen (sowie der damit verbundene Ärger und die Tatsache, dass es nie so richtig "neu" sein würde). Ein Hausbau wird uns da bedeutend günstiger kommen - vorausgesetzt, wir würden ein bezahlbares Grundstück finden... und das sollte die nächste "Aufgabe" werden ...


Samstag, 14. Dezember 2013

Der Traum vom Eigenheim! - Die Entscheidung!

In unserem Freundeskreis sind wir inzwischen schon bekannt für schnelle Entscheidungen. Ob beim Autokauf, Adoptieren von Tieren oder auch bei unseren Reiseplanungen - eine Idee; eine Entscheidung. Wir fackeln nicht lange rum.

Doch die schnelle Entscheidung zum Hausbau überraschte sogar uns selbst; von einer Sekunde auf die nächste stand fest: Ja, wir erfüllen uns den Traum vom Eigenheim!

Klar - ganz neu war das Thema natürlich nicht. Genau genommen hatte ich schon seit ein paar Jahren "den Traum vom Haus". Doch wenn man mietfrei in einer 90 m² großen Wohnung lebt, alles drum herum hat, was man sich nur wünschen kann, gerade mal fünf Minuten zur Arbeit ... nun ja, das gibt man doch irgendwie ungern auf bzw. wäre man doch ganz schön blöd, plötzlich einen Kredit aufzunehmen, nur um sich ein klein wenig zu vergrößern ...

Doch es gibt Momente im Leben, die alles verändern. Und dieser Moment war in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2013. 

Als wir von einer Weihnachtsfeier nach Hause kamen, sahen wir es schon von Weitem: Der Transporter stand wieder mitten in der Hofeinfahrt; das Einfahren wurde - wie so oft in dieser Woche - wieder einmal erschwert. Das Wohnhaus in einer privaten Wohngegend wurde zum 100. Mal umfunktioniert in ein Gewerbegebiet. Ich merkte, wie mein Ärger immer größer wurde. Nein! Jetzt nicht aufregen! Ganz ruhig! - Doch dann konnte ich nicht mehr. Die letzten Wochen habe ich all meine Wut immer wieder unterdrückt, immer alles ganz brav hinunter geschluckt; doch jetzt war das Maß voll. Ich schimpfte, ich wetterte, ich war einfach wütend. Wie kann man nur so egoistisch sein?

Und schon schoss aus mir heraus: Ich mag nicht mehr! Ich will ein eigenes Haus, ich ziehe aus ...! 

Dieses Mal hat mein Mann diese Aussage nicht weggelächelt, dieses Mal merkte er, wie ernst es mir wirklich war - und stellte plötzlich fest, dass auch er keine Lust mehr auf die kleinen, aber feinen und vor allem regelmäßigen Ärgernisse hatte.

Noch in dieser Nacht sahen wir uns im Internet die ersten Kaufobjekte in der Umgebung an ... und mussten zugeben, dass diese weit über unserem Budget lagen. Aber nein! Wir lassen uns nicht entmutigen! Wir erfüllen uns den Traum vom Haus - egal, wann. Aber wir tun es! Nichts und niemand kann uns mehr aufhalten!